Standard?
Hin und wieder gibt es die Meinung, dass man spezifische Softwarelösungen doch nicht mehr benötige, da es schließlich alle erdenklichen Standard-Softwarelösungen bereits gäbe und diese zum Teil sogar kostenlos.
Mal ehrlich: Paket aufmachen, CD einlegen, installieren und schon kann man arbeiten? Nein, sicher nicht.
Nahezu jedes Unternehmen hat seine eigene Identität. Die Vielfältigkeit der Aufgabenstellungen lässt es nur selten zu, dass echte Standardsoftware zum Zuge kommen kann.
So werden meist mehrere Berater über Jahre hinweg benötigt, um aus sogenannter "Standardsoftware" eine Lösung zu schaffen, die möglichst alle Prozesse im Unternehmen abbildet. Genau genommen werden hier lediglich Software-Module kombiniert und konfiguriert. Oft wird auch versucht, Softwarelösungen für ähnlich gelagerte Aufgabenstellungen so zu modifizieren, dass Sie auf einen neuen Kunden und dessen Bedürfnisse passen. Eine Standardsoftware ist das nicht mehr.
Insbesondere für mittelständische Unternehmen ist die spezifische Softwareentwicklung oft der bessere und wesentlich einfachere Weg. Hier geht es um Effizienz in Bezug auf Umsetzung und Kosten. Auch ist die Herangehensweise an ein solches Projekt deutlich progressiver. So kann zur Kosteneinsparung beispielsweise der Verzicht auf ein teures Pflichtenheft beitragen.

